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Halten Sie erst einmal zu viele Verwandte, Freunde und Bekannte fern. Jeder Hund ist überfordert, wenn er sich in kurzer Zeit an eine Unmenge neuer Personen gewöhnen soll. Lassen Sie ihm Zeit, sich in Ruhe mit seiner neuen Umgebung vertraut zu machen. Geben Sie dem Hund nach den ersten drei bis vier Tagen die Chance, so oft wie möglich in Ihrer Nähe zu sein. Nehmen Sie ihn, wo immer es geht, mit - ins Restaurant, zum Einkaufen, wenn Sie die Kinder zur Schule fahren oder Freunde besuchen. Denn er ist mit all seinen Sinnen jetzt dabei, Sie zu erforschen, Ihre Wünsche und Vorlieben zu entdecken. Denn, und da können Sie ganz sicher sein, er will Ihnen unbedingt gefallen. Zeigen Sie ihm deutlich, womit er das erreichen kann. Lassen Sie bitte keine Unarten durchgehen. Er muss von Anfang an wissen, was er nicht darf, sonst wird schnell eine feste Gewohnheit daraus. Verlustangst ist gerade bei Hunden, die schon einen Vorbesitzer hatten, besonders ausgeprägt. Üben Sie deshalb das Alleinsein für kürzere Zeiträume, bis er begreift, dass es wirklich nur eine Trennung auf Zeit ist. Gehen Sie sparsam mit Leckerbissen um, das ist wirkungsvoller für eine Belohnung. Gerade Tierheimhunde werden aus Mitleid immer wieder überfüttert. Vermeiden Sie unbedingt zu Anfang den Kontakt zum Tierheim oder zum Vorbesitzer. Hunde haben ein gutes Gedächtnis. Ein Wiedersehen könnte einen seelischen Schock auslösen. Bringen Sie vor allem viel Liebe und Geduld auf, denn einen erwachsenen Hund muss man sich mit Ausdauer erobern. Das wird Ihnen das Tier auf Dauer danken. |
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